Lightroom 3 – Workflow: Aussortieren und Taggen

Lightroom 3 – Workflow: Aussortieren und Taggen

Ich nutze eigentlich seit Beginn an Lightroom. Das Beste was man wohl machen kann, wenn man sich eine Software wie Lightroom oder Aperture zulegt ist, die Tastenkombinationen zu lernen. Vieles geht so einfach von der Hand. Aber genug der Theorie – Praxis!

Gehen wir mal davon aus, dass alle Bilder schon importiert sind…

Vor der Kür kommt die Pflicht: Aussortieren und Taggen

Von einem Shooting bringt man doch erstaunlich viele Bilder mit. Für mich ist es wichtig, zunächst allen „Müll“ über Bord zu werfen. Lightroom bietet sich dazu gerade an. Die Rasteransicht erreicht man einfach über das Drücken der Taste G. Ich starte beim ersten Bild und drücke ENTER. Mit den Pfeiltasten navigiere ich jeweils immer ein Bild weiter. Alle Bilder, die mich nicht direkt beim ersten Betrachten überzeugen, markiere ich mit der Taste x („abgelehnt markieren“).

Nachdem ich mir sicher bin, dass ich wirklich nur „Müll“ markiert habe, wähle ich aus Bibliothek > Abgelehnte Fotos löschen und bestätige auch mit „Vom Datenträger löschen“. Nun schrumpft die Anzahl der Bilder doch beträchtlich 🙂

Sind die Bilder soweit gefiltert ist es für mich wichtig, diese auch zu mit Stichwörtern zu versehen, um ein späteres Auffinden überhaupt zu ermöglichen. Uwe Hasubek hat in einem Workshop mal eine tolle Stichwortliste verteilt. Falls du Interesse hast, bitte direkt an Uwe wenden. Ich versehe nun alle Bilder entsprechend meiner Stichwortliste mit Tags. Dazu einfach die entsprechenden Bilder markieren und aus der Stichwortliste die entsprechenden Tags auswählen.

Das schöne an der Stichwortliste vs. manueller Eingabe ist, dass ich hinter jedem Tag auch z.B. englischsprachige Begriffe angeben kann oder Synonyme. Gerade im Bereich der Stockfotografie erspart das doch jede jede jede jede Menge Arbeit.

Fehlt ein Stichwort, kann man im Stichwortbaum einfach rechts auf ein Stichwort klicken und ggf. ein neues unterhalb erstellen. Es wird dann genau in diesem Baum verzweigt werden. Interessanterweise kann man jetzt auch festlegen, ob das Stichwort überhaupt ausgegeben werden soll. So kann man problemlos eine Ordnerstruktur erschaffen ohne dass alle Informationen weitergegeben werden (vielleicht möchte man ja auch mal einen Tag „blödes Bild“ haben, aber der Kunde soll es dann doch nicht erfahren).

Wenn soweit der große Müll über Bord geworfen ist und die Tags vergeben sind, gehts an die Nachbearbeitung der einzelnen Bilder.

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